Verband der Ingenieure des Lack- und Farbenfaches e.V.
  

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Bericht vom 14. Stuttgarter Branchentreff: Farbe – Lack – Oberfläche am 17. November 2016

Nach mehrmaliger Durchführung an anderen Veranstaltungsorten fand der 14. Stuttgarter Branchentreff Farbe – Lack – Oberfläche am 17. November 2016 wieder am Fraunhofer IPA bzw. beim FPL e.V. in Stuttgart-Vaihingen statt. Er behandelte den Themenblock:

Nasslackapplikation – Theorie und Umsetzung

Das Interesse an der Veranstaltung und am Thema war wieder groß – zur Veranstaltung trafen sich auf Einladung der GDCh Fachgruppe Lackchemie und der Bezirksgruppe Stuttgart des VILF knapp 60 Mitglieder und Interessierte.

Dr. Oliver Tiedje, Leiter Nasslackapplikation in der Abteilung Beschichtungssystem- und Lackiertechnik des Fraunhofer IPA in Stuttgart, nutzte das Thema des ersten Vortrags „Grundlagen und Analysemethoden der Lackzerstäubung“ als sehr anschaulichen Einstieg in die Problematik und führte das fachkompetente Publikum bis an die Grenzen der aktuellen Forschung auf diesem Arbeitsgebiet. Beispiele aus aktuellen Forschungsthemen mit nicht-konventionellen Zerstäubergasen, wie beispielsweise gasförmigem Wasser, machten klar, dass es auch in diesem Bereich, unterstützt durch Experimente und numerische Simulation, noch viel zu verstehen gibt. Natürlich durfte die bereits technisch angegangene und konsequent weiterverfolgte Vision des oversprayfreien Lackierens zum Abschluss des Vortrags nicht fehlen! Dieses Konzept ist eine wichtige Grundlage der Lackiertechnik im Arbeits- und Forschungsgebiet Industrie 4.0.

Nahtlos knüpfte Dr. Pavel Sveida von Dürr Systems GmbH in Bietigheim an die Grundlagen der Lackiertechnik an und zeigte „Herausforderungen und technische Lösungen bei der Nasslackapplikation“ in bunter und bewegter Weise auf. Durch die gesamte Prozesskette der Lackiertechnik bei der Karosserielackierung, ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeiten bei Fa. Dürr, gibt es faszinierende und anspruchsvolle technische Lösungen, die zeigen, welche technische Intelligenz in die Beantwortung sehr spezieller Fragestellungen investiert wurde. Vom Rotationstauchverfahren über neue Robotergenerationen für die Nasslackierung, aber auch für das Handling von Türen und Klappen in der Lackierzone, bis zu neuen Hochrotatio